"Ein Boomer im Ruhrgebiet" ist weit mehr als eine Aneinanderreihung von Anekdoten. Es ist ein Stück Zeitgeschichte von unten, erzählt aus der Perspektive eines Jungen, der lernt, sich zu behaupten - ohne Pathos, ohne Opferpose, aber mit Humor, Selbstironie und viel Herz.
Mit klaren Worten und feinem Humor erzählt René Frauenkron von seiner Kindheit und Jugend zwischen Dortmund und Bochum - von Familie, Schule, Straße und dem Alltag im Revier. Keine Inszenierung, keine feste Dramaturgie, sondern authentische Erinnerungen
"Ich bin Jahrgang der Boomer-Generation und groß geworden in einer Zeit, in der man noch gesagt hat: ‚Geh raus spielen, wenn's dunkel wird, kommst'e heim‘. Das Kinderzimmer hieß ‚draußen‘, Streit wurde auf der Straße geklärt und Respekt musste man sich erarbeiten. Die Geschichten in diesem Buch sind Momentaufnahmen. Sie sind subjektiv, manchmal überspitzt, oft rau, aber immer ehrlich gemeint. Es geht um Freundschaft, um Fehler, um Mutproben, um Angst‚ um Heimat - und darum, wie aus einem Kind aus Bochum Laer und Dortmund am Ende der Mensch wurde, der dieses Buch geschrieben hat." (René Frauenkron)
René Frauenkron wurde 1965 im Ruhrgebiet geboren - in einer Zeit, in der Kinder mehr Straße als Schutz hatten, Mütter alles zusammenhielten und das Leben kein Netz, aber viele Kanten bot. Aufgewachsen in Dortmund und Bochum-Laer, zwischen Kohlenstaub, Kirchenbänken, entwickelte er früh einen Blick für die Menschen und die Absurditäten des Alltags. In seinem Buch verarbeitet er persönliche Erinnerungen an seine Kindheit und Jugend zwischen Dortmund und Bochum. Die Geschichten basieren auf eigenen Erlebnissen und Beobachtungen.