Hans (Ulrich Tukur), der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Frau Rita (Anke Engelke) eher wie ein Gast in ihrem Leben. Der gemeinsame Sohn Tom ist längst aus dem Haus und die langjährige Ehe der beiden folgt einer eingespielten Routine, bei der Rita den Takt vorgibt. Und wenn es nach ihr geht, gibt es keinen Grund, irgendetwas daran zu ändern. Überhaupt: Sie mag keine Veränderungen. Die neuen Fliesen im Bad sind nur der Anfang von etwas, das Rita große Sorgen macht. Auf einmal werden alte Wunden wieder sichtbar. Auf einmal fällt den beiden auf, wie wenig sie über Tom wissen. Und auf einmal stellt sich Leere ein und es ist nicht mehr klar, ob Rita und Hans ein Paar sind. Doch dann passiert das Leben.
Mit feinem Gespür für Zwischentöne und poetischer Leichtigkeit erzählt Regisseurin Neele Leana Vollmar (MARIA, IHM SCHMECKT'S NICHT!) von den großen Fragen, die sich oft in den leisen Momenten des Alltags verstecken. Ebenso warmherzig wie humorvoll und ehrlich blickt sie dabei auf das, was bleibt, wenn das Leben die gewohnten Bahnen verlässt. Eine wundervolle Hommage an eine vergessene Liebe und an den Mut, sich auch nach vielen gemeinsamen Jahren wieder neu zu entdecken.
Produktion
Deutschland 2025
Verleih
Majestic/Warner
Regie
Neele Leana Vollmar
Formate
2D
Besetzung
Anke Engelke, Ulrich Tukur, Lukas Rüppel
Dann passiert das Leben
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Drama -
2h 4m
Deskriptoren
belastende SzenenHans, der als Schuldirektor kurz vor der Pensionierung steht, bewegt sich für seine Frau Rita eher wie ein Gast in ihrem Leben.
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