Im 17. Jahrhundert erscheint ein Soldat (Sandra Hüller) in einem protestantischen Dorf und behauptet, der Erbe eines verwaisten Gutshofs zu sein. Was niemand ahnt: Der mysteriöse Fremde ist eigentlich eine Frau, die sich als Mann ausgibt. Im Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung heiratet sie als Gutsherr die Tochter eines Großgrundbesitzers. Doch auf Dauer bleibt ihr Geheimnis nicht verborgen.
Regisseur Markus Schleinzer inszeniert ein fiktives Frauenporträt, das auf historischen Berichten basiert und Fragen nach dem Wesen von Freiheit, Identität und Geschlecht stellt.
"Mit zwei wundervollen Schauspielerinnen, einer betörenden Erzählstimme und (bestechenden Bildkompositionen) erzählt Schleinzer die Geschichte über geschlechtliche Machtverhältnisse zwischen Tragik und Komik (...) so zwingend, dass man sich dem Sog, den Rose entfaltet, kaum entziehen kann. (...) Ganz gewiss eines der Highlights der diesjährigen Berlinale. Ein starker Film, geprägt von großem Stilwillen und fantastischen Bildern, von denen man sich viele am liebsten ausdrucken und an die Wand hängen möchte. Und ein Film, der gekommen ist, um zu bleiben." (Kino-Zeit.de)
Produktion
Deutschland 2025
Verleih
Piffl
Regie
Markus Schleinzer
Formate
2D
Besetzung
Sandra Hüller, Caro Braun, Robert Gwisdek
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